Senf als Melange ist wärmer und weicher als ein glattes Uni-Senfgelb: Die gemischten Fasern nehmen dem Ton die Härte und lassen ihn fast wie handgestrickt aussehen. Zu Braun, Dunkelgrün und Naturweiß entsteht die klassische Herbstkombination. Der French Terry ist mittelschwer und fällt weich, was bei Pullovern mit viel Weite besonders gut aussieht. Melierte Gelbtöne sind seltener als melierte Grautöne — genau deshalb fällt ein Pullover in diesem Senf angenehm auf, ohne dass die Farbe je aufdringlich wirkt. Mit farbgleichen Heike-Bündchen werden Ärmel und Saum exakt im selben Ton abgeschlossen.
Wofür sich Maike Senf eignet
- Pullover für die Übergangszeit
- Kleider und Röcke
- Warme Shirts
Nähtipps
- Vorwaschen (French Terry läuft stärker ein als Jersey)
- Stretch-/Jerseynadel 80, bei mehreren Lagen 90
- Overlock oder elastischer Stich, Kanten versäubern weil die Schlingen fransen
- Abschlüsse mit Heike-Bündchen im gleichen Farbcode statt Umschlag
- bei mehreren Lagen Nähfußdruck runter oder Obertransportfuß
- Plots auf die glatte Außenseite, vorher am Reststück testen
- links bügeln bei niedriger Temperatur, nicht auf die Schlingenseite
Menge und Bestellung
Mindestmenge 0,2 m, bestellbar in Schritten von 0,1 m.
Passend im Farbcode 1314
Diesen Stoff gibt es in der Serie Maike in weiteren Farben.
Häufige Fragen
Welche Nadel und welcher Stich eignen sich?
Nähen Sie mit einer Stretch- oder Jerseynadel in Stärke 80, bei mehreren Lagen an Kapuze oder Bund in Stärke 90. Overlock oder ein elastischer Stich halten die Naht dehnbar; versäubern Sie die Kanten, weil die Schlingen der Innenseite sonst ausfransen.
Wie wirkt die Melange-Optik?
Die Melange entsteht aus fein gemischten Fasern und gibt der Fläche eine lebendige, leicht gesprenkelte Tiefe. Kleidung wirkt damit weniger flach als reines Uni, und kleine Nähunregelmäßigkeiten fallen auf der bewegten Fläche kaum auf.
Wofür eignet sich French Terry am besten?
French Terry ist der Stoff für die Übergangszeit: Pullover, Kleider, Sweatjacken und Kinderkleidung, wenn Jersey zu dünn und Wintersweat zu warm ist. Außen glatt, innen mit weichen Schlingen, fällt er weich und trägt sich vom Frühjahr bis in den Herbst angenehm.
Was unterscheidet French Terry von angerautem Sweat?
Beide sind außen glatt, innen unterscheiden sie sich: French Terry zeigt feine Schlingen, angerauter Sweat eine aufgeraute, flauschige Fläche. Dadurch ist French Terry leichter und luftiger, während angerauter Sweat deutlich wärmer ausfällt und eher in den Winter gehört.
Pflegehinweise:
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