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Netze

Netzstoffe bestehen aus einem offenen Maschengitter, durch das Luft und Wasser hindurchgehen. Sie werden für Wäschebeutel, Einkaufsnetze, Sportbekleidung, Taschenfächer und als luftiges Futter verwendet, überall dort also, wo etwas belüftet bleiben oder schnell trocknen soll.

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Weil das Gitter offen ist, trocknet Netzstoff sehr schnell und staut keine Wärme. Genau deshalb steckt er in Sportkleidung, in Innentaschen von Rucksäcken und in Beuteln, in denen etwas belüftet bleiben soll.

Die Maschenweite entscheidet über den Einsatz: Feine Netze eignen sich als Futter und für Wäschebeutel, gröbere für Einkaufsnetze und Taschenfächer, in denen man den Inhalt erkennen möchte.

Genäht wird mit einer feinen Nadel und mäßigem Nähfußdruck, damit sich der Stoff nicht in die Stichplatte zieht. Die Kanten fransen nicht, weil es sich um Maschenware handelt.

Häufige Fragen

Franst Netzstoff aus?

Nein, die Maschen verhaken sich und lösen sich an der Schnittkante nicht auf. Sie können die Kante offen lassen oder für einen sauberen Abschluss mit Schrägband einfassen.

Welche Maschenweite soll ich wählen?

Für Futter und Wäschebeutel eine feine, damit nichts durchrutscht. Für Einkaufsnetze und Taschenfächer eine gröbere, weil man dort hindurchsehen und den Inhalt schnell erkennen möchte.

Eignet sich Netzstoff für Sportkleidung?

Ja, gerade an Stellen, die belüftet sein sollen: unter den Armen, im Rücken oder als Einsatz. Die offene Struktur lässt Wärme entweichen und der Stoff trocknet sehr schnell wieder.

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