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Spitze

Spitze besteht aus einem durchbrochenen Gewebe, dessen Muster das Licht durchscheinen lässt. Sie wird für festliche Kleider, Blusen, Wäsche und Details wie Ärmeleinsätze oder Ausschnittblenden verwendet.

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Charakteristisch ist die offene Struktur: Ein Teil der Fläche besteht aus Luft, weshalb Spitze fast immer über einem Unterstoff liegt. Erst dadurch entsteht der Kontrast, der das Muster sichtbar macht.

Viele Spitzen haben eine bogenförmig gearbeitete Kante. Diese können Sie als fertigen Saum nutzen, statt den Stoff umzuschlagen – das spart Arbeit und sieht sauberer aus.

Beim Nähen empfiehlt sich eine feine Nadel und ein etwas kürzerer Stich. Weil die Struktur unregelmäßig ist, verzeiht Spitze kleine Ungenauigkeiten – schneiden Sie Teile aber immer so zu, dass das Muster an den Nähten sinnvoll weiterläuft.

Häufige Fragen

Brauche ich unter Spitze einen Unterstoff?

In den meisten Fällen ja, weil das Muster erst vor einem ruhigen Hintergrund wirkt und die Spitze allein nicht blickdicht ist. Als Unterstoff eignen sich glatte, leichte Qualitäten in Hautton oder Kontrastfarbe.

Wie sauber sich die Kante verarbeiten?

Nutzen Sie die vorhandene Bogenkante als fertigen Abschluss, wenn die Spitze eine hat. Andernfalls fasst man die Kante schmal ein oder legt sie mit einem feinen Zickzack um.

Franst Spitze aus?

Das hängt von der Machart ab. Feste, maschinell gearbeitete Spitzen fransen kaum, lockere Qualitäten dagegen schon. Im Zweifel versäubern Sie die Schnittkanten bald nach dem Zuschnitt.

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