Softshell
Softshell ist der Stoff für die Übergangsjacke. Mehrere verbundene Schichten machen ihn winddicht und wasserabweisend, während die angeraute Innenseite wärmt. Erhältlich ist er einfarbig und bedruckt, für Erwachsene wie für Kinder.
- Winddicht
- Wasserabweisend
- Innen weich
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Der Aufbau erklärt die Eigenschaften: außen ein dichtes Gewebe, das Wind abhält und Wasser abperlen lässt, innen ein weicher Fleece, der wärmt. Beide Lagen sind verklebt, weshalb der Stoff an der Schnittkante nicht franst.
Das spart Arbeit: Kanten müssen nicht versäubert werden, und Nähte bleiben flacher als bei gefütterten Jacken. Dafür bleiben Einstiche sichtbar – arbeiten Sie mit Klammern statt Stecknadeln und heften Sie höchstens innerhalb der Nahtzugabe.
Wasserdicht ist Softshell nicht. Leichter Regen perlt ab, bei längerem Starkregen dringt Wasser durch die Nähte. Für echte Dichtigkeit brauchen Sie Regenjackenstoff mit verschweißten Nähten.
Gebügelt wird höchstens von links bei niedriger Temperatur, weil Membran und Verklebung keine Hitze vertragen. Zum Nähen genügt meist eine Universalnadel in Stärke 90 und eine etwas längere Stichlänge.
Gut zu wissen
Ist Softshell wasserdicht?
Nein, wasserabweisend. Tropfen perlen ab und lassen sich abschütteln, aber bei anhaltendem Regen dringt Wasser durch die Nähte. Wasserdicht wird eine Jacke erst mit verschweißten Nähten.
Muss ich die Kanten versäubern?
Nein. Die verklebten Lagen halten die Schnittkante zusammen, sie franst nicht. Sie können die Kante offen lassen oder für ein sauberes Bild absteppen.
Welche Nadel und welcher Stich passen?
Eine Universalnadel in Stärke 90 und eine längere Stichlänge. Bei dicken Qualitäten oder mehreren Lagen ist eine Jeansnadel sicherer, weil sie die verklebten Schichten besser durchdringt.