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Webbänder

Webbänder tragen ein eingewebtes Muster statt eines Drucks. Sie werden aufgenäht und setzen einen Akzent an Taschen, Kinderkleidung, Kissen und Deko – vom Blumenmuster bis zum Schriftzug.

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Weil die Farben aus dem Garn kommen, bleibt das Motiv auch nach vielen Wäschen scharf. Auf der Rückseite erscheint das Muster spiegelverkehrt, meist in gedämpften Farben.

Zum Aufnähen steppen Sie beidseitig knappkantig. Auf Kleidung liegt das Band dann flach und stellt sich beim Waschen nicht auf; ein Stoffklebestift hält es beim Nähen an seiner Stelle.

Webbänder eignen sich auch als Kantenabschluss an Taschen oder als Griffverstärkung. Doppelt gelegt ergeben sie eine belastbare Schlaufe, die kaum aufträgt.

Für Kinderkleidung sind sie beliebt, weil ein aufgenähtes Band eine schlichte Hose sofort aufwertet. Ein kurzes Stück an der Seitennaht genügt oft schon.

Häufige Fragen

Wie nähe ich ein Webband sauber auf?

Fixieren Sie es mit Stoffklebestift oder Klammern und steppen Sie beidseitig knapp am Rand entlang. Nähen Sie beide Seiten in derselben Richtung, dann verzieht sich das Band nicht.

Läuft ein Webband beim Waschen ein?

Kaum, es ist dicht gewebt. Bei Kleidung, die heiß gewaschen wird, lohnt trotzdem ein Vorwaschen, damit sich Band und Stoff später gleich verhalten.

Kann ich Webbänder als Taschengriff verwenden?

Für leichte Taschen ja, besser doppelt gelegt oder mit Gurtband unterfüttert. Allein trägt ein schmales Webband nicht genug, wenn die Tasche schwer beladen wird.

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