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Kordeln gedreht 2,5 cm

Bei zweieinhalb Zentimetern spricht man eher von Seil als von Kordel. Diese Stärke wird nicht mehr vernäht, sondern geknotet, gewickelt und gespannt – für Wohndeko, Hängeregale, Makramee und Objekte.

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Gedrehte Kordeln entstehen, indem mehrere Stränge miteinander verdreht werden. Dadurch bekommt die Oberfläche ihre typische spiralige Struktur, die Licht anders bricht als eine glatt geflochtene Kordel.

Beim Schneiden ist Vorsicht geboten: Eine gedrehte Kordel dreht sich am offenen Ende sofort auf. Umwickeln Sie die Stelle vor dem Schnitt mit Klebeband und sichern Sie das Ende danach sofort.

Zum Sichern eignen sich Endstücke, ein fester Knoten oder bei Kunstfaser kurzes Anschmelzen. Ohne Sicherung löst sich die Drehung nach und nach über die ganze Länge auf.

Zum Vernähen ist diese Stärke nicht gedacht. Sie wird geknotet, gespleißt oder mit Beschlägen befestigt; im Makramee bildet sie die tragende Struktur, an der feinere Kordeln hängen.

Häufige Fragen

Kann ich diese Kordel vernähen?

Praktisch nicht. Sie wird geknotet, gewickelt oder mit Beschlägen befestigt. Für Nähprojekte sind deutlich dünnere Stärken die richtige Wahl, weil keine Haushaltsmaschine diesen Durchmesser führen kann.

Wofür wird sie verwendet?

Für Hängeregale, Makramee-Objekte, Wandbehänge, Schaukeln und Dekoration. Überall dort, wo das Material selbst die Konstruktion trägt und sichtbar bleibt.

Wie sichere ich das Ende?

Mit festem Umwickeln, einem großen Knoten oder einer Spleißung. Bei Kunstfaser hilft zusätzlich das Anschmelzen, bei Naturfaser ist das Umwickeln die einzige haltbare Lösung.

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