Tüll ist ein feines Netz, das kaum wiegt und trotzdem Volumen schafft — übereinandergelegt wird aus Transparenz Fülle. Der Griff ist leicht und etwas rau.
Dieses Stück misst 150 cm in der Breite und wiegt 30 g/m²; die Zusammensetzung lautet 100 % Polyester . Vor dem Zuschnitt einmal waschen, dann bleibt die Länge nach dem ersten Waschgang stabil.
In Babyblau lässt sich der Stoff gut mit Uni-Tönen kombinieren; wer Kontraste sucht, stellt ihn neben einen kräftigeren Ton. Als Meterware wird geschnitten, was gebraucht wird — Reste lassen sich für Taschen, Applikationen und kleine Beutel weiterverwenden.
Wofür sich Tüll Babyblau eignet
- Röcke und Petticoats, weil mehrere Lagen Stand geben.
- Kostüme und Kinderträume, da Tüll für wenig Gewicht viel Wirkung bringt.
- Deko und Schleier, wo Transparenz gewünscht ist.
Häufige Fragen
Worauf muss ich beim Nähen achten?
Vor allem auf die Fixierung. Diese Qualitäten verschieben sich leichter als glatte Stoffe; Klammern halten besser als Nadeln, und ein Obertransportfuß hilft, sobald mehrere Lagen aufeinanderliegen und die obere davonwandert.
Franst der Stoff?
Bei Fleece, Filz, Kunstleder und Tüll nicht — deren Kante bleibt so, wie sie geschnitten wurde. Bei gewebten Sonderqualitäten dagegen schon, dort gehört die Nahtzugabe versäubert, sonst wandert das Ausfransen mit jeder Wäsche weiter.
Welche Nadel brauche ich?
Eine, die zur Dicke passt. Bei dichten Qualitäten eine Nummer stärker als gewohnt, bei feinen Netzen eine feine Nadel, damit keine Löcher zurückbleiben. Eine Probenaht am Reststück klärt das in zwei Minuten.
Wie pflege ich den Stoff?
Kühl waschen und an der Luft trocknen hält am längsten. Hitze setzt Flor, Beschichtung und Elastizität zu; was einmal platt gedrückt oder verzogen ist, kommt nicht zurück.
Pflegehinweise:


