Sweat angeraut

Angerauter Sweat, oft Wintersweat genannt, ist innen weich aufgeraut. Der feine Flor schließt Luft ein und wärmt dadurch spürbar mehr als unangerauter French Terry. Typische Projekte sind Pullover, Hoodies, Jacken und Kinderkleidung für die kalte Jahreszeit.

  • Innen angeraut
  • Wärmend
  • Für Pullover und Hoodies
Sweat angeraut

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Beim Anrauen werden die Schlingen auf der Rückseite aufgebrochen, sodass eine weiche, flauschige Oberfläche entsteht. Das macht den Stoff wärmer und angenehmer direkt auf der Haut, ohne dass er steif wird – er bleibt dehnbar und fällt weich.

Angeboten wird der Sweat unifarben für Kombiteile und gemustert für die Hauptteile. Weil er dicker ist als Jersey, trägt er etwas auf: Rechnen Sie bei eng anliegenden Schnitten lieber eine Nummer großzügiger, und wählen Sie Bündchen, die kräftig genug sind, um den Saum zu halten.

Verarbeitet wird er mit Jerseynadel und dehnbarem Stich. An Stellen, wo mehrere Lagen aufeinandertreffen – etwa an der Kapuze oder am Ärmelsaum – hilft ein kleiner Hammerschlag auf die Nahtzugabe oder ein Höhenausgleich, damit die Maschine sauber weiterläuft.

Gut zu wissen

Wärmt angerauter Sweat mehr als French Terry?

Ja, deutlich. Der aufgeraute Flor auf der Rückseite hält Luft fest und wirkt dadurch wie eine dünne Isolationsschicht. French Terry mit offenen Schlingen ist leichter und eher für milde Tage gedacht.

Kann ich angerauten Sweat in den Trockner geben?

Beachten Sie die Pflegehinweise des jeweiligen Artikels. Grundsätzlich verfilzt der Flor bei hoher Hitze leichter und der Stoff kann eingehen, deshalb ist Lufttrocknen die schonendere Wahl.

Wird der Flor mit der Zeit platt?

Bei starker Beanspruchung legen sich die Fasern etwas an, das ist normal. Waschen auf links und ohne Weichspüler hält die Oberfläche länger flauschig, ebenso ein Verzicht auf hohe Schleuderdrehzahlen.