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Kunstleder- und Weblabels

Ein Label macht aus einem genähten Stück ein fertiges Produkt. Ob aus Kunstleder oder gewebt, ob mit Schriftzug oder schlicht – es setzt den Schlusspunkt an Taschen, Kleidung, Kissen und Kinderkleidung.

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Kunstlederlabels wirken klar und modern und passen zu Taschen, Rucksäcken und Jeansstoffen. Weblabels sind weicher und liegen angenehmer auf der Haut – deshalb sitzen sie meist in Kleidung, oft im Nacken oder in der Seitennaht.

Aufgenäht wird entweder rundum knappkantig oder nur an zwei Seiten, sodass das Label lose absteht. Bei Kunstleder gilt: Klammern statt Stecknadeln und eine längere Stichlänge, weil Einstiche sichtbar bleiben.

In eine Naht eingefasste Labels wirken besonders sauber. Legen Sie das Label mit der Faltkante nach innen zwischen zwei Stofflagen und nähen Sie die Naht darüber.

Für Kleidung, die verkauft werden soll, gelten eigene Regeln: Pflegehinweis und Materialangabe sind vorgeschrieben. Ein Designlabel ersetzt diese Angaben nicht.

Häufige Fragen

Wie nähe ich ein Kunstlederlabel auf?

Mit Klammern fixieren, längere Stichlänge einstellen und rundum knappkantig steppen. Stecknadeln hinterlassen bleibende Löcher – heften Sie höchstens innerhalb der Nahtlinie.

Wo sitzt ein Label am besten?

An einer sichtbaren, aber nicht störenden Stelle: an der Seitennaht, am Taschenrand, am Saum oder im Nacken. Wichtig ist, dass es nicht auf der Haut scheuert.

Ersetzt ein Label die Pflegekennzeichnung?

Nein. Wer Kleidung verkauft, muss Material und Pflege gesondert kennzeichnen. Ein Designlabel ist Schmuck und keine gesetzliche Angabe – beides gehört also an das fertige Stück.

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