Jeans

Denim ist in Köperbindung gewebt, was man an den feinen Diagonalstreifen erkennt. Diese Bindung macht den Stoff strapazierfähig und sorgt dafür, dass er sich mit der Zeit an den Körper anpasst. Typische Projekte sind Hosen, Jacken, Röcke und Taschen.

  • Robust
  • Formstabil
  • Für Hosen und Jacken
Jeans

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Klassischer Denim ist schwerer und steifer, moderne Qualitäten enthalten oft einen kleinen Elasthananteil und geben dadurch beim Tragen nach. Für Hosen ist das angenehm, weil der Stoff mitgeht; für Taschen und Röcke ist die feste Variante ohne Stretch die bessere Wahl.

Beim Nähen brauchen Sie eine Jeansnadel: Ihre kräftige Spitze kommt durch mehrere Lagen, ohne abzubrechen. An dicken Stellen, etwa wo Bund und Seitennaht aufeinandertreffen, hilft ein Höhenausgleich unter dem Nähfuß. Verwenden Sie stabiles Nähgarn und nähen Sie Belastungspunkte mit einem Riegel.

Gut zu wissen

Welche Nadel brauche ich für Jeansstoff?

Eine Jeansnadel, meist in Stärke 90 oder 100. Sie hat eine besonders stabile Spitze und durchdringt mehrere Lagen Denim, ohne sich zu verbiegen. Universalnadeln brechen dabei leichter ab oder lassen Stiche aus.

Färbt Jeansstoff ab?

Dunkler Denim gibt anfangs Farbe ab, das ist normal. Waschen Sie den Stoff vor dem Zuschnitt separat, dann verlieren Sie später weniger Farbe auf hellen Möbeln oder anderen Kleidungsstücken.

Was bedeutet Stretch bei Denim?

Ein kleiner Anteil Elasthan macht den Stoff dehnbar, ohne dass er die Form verliert. Hosen sitzen damit bequemer. Achten Sie darauf, dass Ihr Schnittmuster diese Dehnung einkalkuliert, sonst fällt das Teil zu weit aus.