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Ripsbänder

Ripsband erkennt man an der feinen Querrippe. Es ist fester als Satinband, hält seine Form und lässt sich sauber knicken – deshalb wird es für Haarschmuck, Schlüsselbänder, Taschengriffe und Verpackungen verwendet.

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Die Rippe entsteht durch dickere Schussfäden. Sie gibt dem Band Stand, sodass eine Schleife ihre Form behält, statt in sich zusammenzufallen.

Bedruckte Ripsbänder sind bei Haarschmuck beliebt, weil der Druck auf der geripptn Oberfläche gut haftet. Achten Sie darauf, das Band beim Nähen nicht zu dehnen, sonst verzieht sich das Motiv.

Die Enden fasern weniger als bei Satin, sollten aber trotzdem versiegelt oder umgenäht werden. Bei Polyesterware genügt kurzes Anschmelzen mit einer Flamme.

Weil das Band kaum nachgibt, eignet es sich auch als Verstärkung: In eine Taschenkante oder einen Griff eingenäht nimmt es Zug auf und verhindert, dass der Stoff ausleiert.

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich Ripsband von Satinband?

Ripsband ist gerippt, matt und fest, Satinband glatt, glänzend und weicher. Für Schleifen mit Stand nehmen Sie Ripsband, für fließende Bänder Satin.

Eignet sich Ripsband für Schlüsselbänder?

Ja, es ist strapazierfähig und schneidet nicht ein. Für schwere Schlüsselbunde sollten Sie eine breitere Qualität wählen oder das Band doppelt legen.

Wie versiegle ich die Enden?

Bei Polyester mit einer Flamme kurz anschmelzen, bei Baumwolle umschlagen und nähen. Alternativ hilft ein Tropfen Textilkleber auf der Schnittkante.

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