Handnähnadeln sind das Werkzeug, mit dem jede Reparatur anfängt. Abgegeben wird ein Stück. Das Material ist Griff: Stahl, Kunststoff.
Die Nadel entscheidet über das Stichbild: Zu stumpf zieht sie Fäden, zu dick hinterlässt sie Löcher im Gewebe. Feine Ware verlangt eine feine Nadel, feste Ware eine kräftige — das gilt für die Hand genauso wie für die Maschine. Eine Nadel ist Verschleißteil: Nach längerer Arbeit wird sie stumpf, und das hört man am Einstich, bevor man es sieht. Die Verpackung nennt die Größe, damit Nachkaufen leichtfällt.
Wofür sich Prym Fangnadel - Ergonomisches Design für Komfort 610960 eignet
- Handnähen und Heften
- Stopfen und Reparieren
- Annähen von Knöpfen und Borten
Häufige Fragen
Welche Stärke nehme ich?
Die feine für Baumwolle und Seide, die kräftige für Jeans und Mantelstoff. Eine Sortierung im Kasten nimmt die Entscheidung ab, weil immer die passende Stärke danebenliegt.
Wann wechsle ich die Nadel?
Sobald sie hakt, Fäden zieht oder mehr Kraft verlangt als vorher. An der Maschine gilt zusätzlich: nach jedem größeren Projekt, denn eine stumpfe Spitze schlägt Löcher statt zu stechen.
Wie fädle ich leichter ein?
Faden glatt abschneiden, gegen einen hellen Hintergrund halten und die Nadel zum Faden führen statt umgekehrt. Ein Einfädler übernimmt den Rest an müden Abenden. Gutes Licht von der Seite hilft mehr als jede Lupe am Arbeitsplatz.
Wie bewahre ich Nadeln auf?
In der Mappe, im Etui oder auf dem Kissen — Hauptsache sortiert und außer Reichweite von Kindern. Lose Nadeln in der Schublade findet man meist mit dem Finger.