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Perlen

Perlen setzen Glanzpunkte, wo ein Stoff allein zu ruhig bleibt. Aufgenäht verzieren sie Stickereien, Kleider und Taschen; aufgefädelt werden sie zu Ketten, Armbändern und Anhängern.

Die Lochgröße entscheidet über die Nadel. Kleine Rocailles brauchen eine besonders feine Perlnadel, durch die nur dünner Faden passt; größere Perlen lassen sich mit einer normalen Handnadel fassen.

Zum Aufnähen eignet sich ein reißfester Faden, gern doppelt genommen. Perlen scheuern am Faden, und eine gerissene Reihe lässt sich selten unauffällig reparieren.

Bei Kleidung sollten Sie die Rückseite bedenken. Die Fadenwege liegen dort auf; ein Futter oder ein aufgebügelter Beleg schützt sie und verhindert, dass sich Fäden verfangen.

Für Kinderarbeiten sind größere Perlen mit weiter Öffnung praktischer. Sie lassen sich leichter fädeln und gehen seltener verloren.

Häufige Fragen

Welche Nadel brauche ich für kleine Perlen?

Eine Perlnadel: sehr fein, sehr lang und mit schmalem Öhr. Normale Handnadeln passen oft nicht durch das Loch von Rocailles, selbst wenn der Faden dünn genug wäre.

Welchen Faden nehme ich zum Aufnähen?

Einen reißfesten, gern doppelt genommen. Perlen scheuern am Faden; reißt eine Reihe, lösen sich die Nachbarn oft gleich mit und die Stelle ist schwer zu reparieren.

Wie schütze ich die Rückseite?

Mit einem Futter oder einem aufgebügelten Beleg. Er deckt die Fadenwege ab, damit sich nichts verfängt und die Stickerei angenehm zu tragen bleibt.

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