Gurtband trägt Last, deshalb zählt vor allem eines: Es darf sich unter Zug nicht längen. Dieses ist 30 mm breit, 1 mm stark und besteht aus 100 % Polypropylen — dicht genug gewebt, dass eine volle Tasche daran hängen darf.
Die Breite entscheidet über die Beschläge: Karabiner, D-Ringe und Schieber müssen denselben Durchlass haben, sonst klemmt das Band oder rutscht hin und her. Vor dem Zuschnitt einmal durchfädeln und prüfen, ob es flach liegt.
Geschnitten wird mit einer heißen Schere oder das Ende kurz über eine Flamme gehalten, damit es nicht ausfranst. Wer das nicht mag, schlägt das Ende zweimal um und näht es fest.
Wofür sich Gurtband Uni 30 mm Hellblau eignet
- Taschengurte und Rucksackträger, weil das Band Gewicht verteilt.
- Gürtel, da es fest genug für eine Schnalle ist.
- Schlaufen und Henkel an Taschen, die täglich benutzt werden.
Häufige Fragen
Wie fasse ich eine Kante damit ein?
Das Band über die Stoffkante legen, sodass beide Seiten gleich breit überstehen, und in einem Zug feststeppen. Klammern halten dabei besser als Nadeln, weil sie die Lagen nicht verschieben und das Band nicht wellig wird.
Wie viel brauche ich?
Die Kantenlänge plus etwa ein Zehntel Zugabe für Ecken und den Anschluss. Bei Rundungen lieber großzügiger rechnen, weil das Band dort leicht gedehnt liegt und sich die Zugabe schneller aufbraucht, als man denkt.
Muss ich das Band vorwaschen?
Wenn es auf einen Stoff kommt, der noch einläuft, ja. Sonst zieht sich beim ersten Waschgang die Einfassung anders zusammen als der Stoff darunter, und die Kante wirft Wellen, die nicht mehr weggehen.
Was mache ich mit Resten?
Aufheben, gerade bei dieser Gruppe. Kurze Stücke reichen für Schlaufen, Aufhänger, Label-Schlaufen und Griffverstärkungen — überall dort, wo ein paar Zentimeter genügen und ein frisch angeschnittener Meter reine Verschwendung wäre.
Pflegehinweise:


