Baumwollwebware, auch Popeline genannt, ist fest gewebt und gibt kaum nach — der Klassiker für alles, was Form halten soll. Der Griff ist glatt und kühl, der Stoff fällt eher gerade als weich.
Dieses Stück misst 140 cm in der Breite und wiegt 115 g/m²; die Zusammensetzung lautet 100 % Baumwolle. Vor dem Zuschnitt einmal waschen.
In Taupe/Rosa lässt sich der Stoff gut mit Uni-Tönen kombinieren; wer Kontraste sucht, stellt ihn neben einen kräftigeren Ton. Als Meterware wird geschnitten, was gebraucht wird — Reste lassen sich für Taschen, Applikationen und kleine Beutel weiterverwenden.
Wofür sich Baumwoll Druck "Nähliebe" Herzen & Scheren eignet
- Blusen, Hemden und Kleider mit klarer Linie, weil der Stoff die Form hält.
- Taschen, Beutel und Kissenhüllen, da Webware der Beanspruchung standhält.
- Patchwork und Quilten, wo ein dünner, maßhaltiger Stoff gebraucht wird.
Häufige Fragen
Muss ich vorwaschen?
Ja. Baumwolle zieht sich beim ersten Waschen zusammen, je nach Qualität um mehrere Prozent. Wer das nach dem Nähen erlebt, hat ein Kleidungsstück, das nicht mehr passt — vorher ist es nur ein Stück Stoff.
Wie verhindere ich ausgefranste Kanten?
Mit Versäubern: Overlock, Zickzack oder eine Zackenschere. Webware franst entlang der Fäden auf, und was an der Nahtzugabe passiert, wandert mit jeder Wäsche weiter Richtung Naht.
Welche Nadel passt?
Eine mittlere Universalnadel reicht für die meisten Baumwollstoffe. Bei dicht gewebten Qualitäten lieber eine Nummer stärker, sonst bleiben kleine Einstichlöcher sichtbar und die Naht zieht sich zusammen.
Wie viel Stoff brauche ich?
Das hängt am Schnittmuster, nicht am Stoff. Als grobe Richtung: ein Shirt braucht ungefähr die eigene Körperlänge, ein Kleid das Doppelte. Bei Mustern mit Richtung lieber großzügiger rechnen.