Der Aufbügler zeigt eine Rakete beim Start, mit Feuerschweif. Die Stickerei ist dicht gearbeitet, die Kanten sind umstochen, und das Motiv steht leicht erhaben auf dem Stoff — es sieht nach Handarbeit aus, auch wenn es keine ist.
Auf einem Turnbeutel erkennt das Kind seinen Beutel schon von weitem, und das spart im Flur eine Menge Verwechslungen.
Der Rücken trägt eine Klebeschicht, die unter Hitze schmilzt und beim Abkühlen fest wird. Ein Backpapier schützt den Kleber und das Bügeleisen. Wer sichergehen will, näht das Motiv am Rand zusätzlich fest. Auf sehr dünnen oder stark elastischen Stoffen hält Aufbügeln schlechter; dort ist Annähen die bessere Wahl.
Wofür sich Aufbügler Rakete beim Start eignet
- T-Shirts und Sweatshirts, weil das Motiv dort frei steht.
- Jeansjacken und Rucksäcke, weil der feste Stoff gut hält.
- Löcher und Flecken, weil der Aufnäher sie zudeckt.
Häufige Fragen
Wie bügle ich den Aufnäher richtig auf?
Bügeleisen auf Baumwolle stellen, Dampf aus. Ein Backpapier über das Motiv legen und etwa dreißig Sekunden fest drücken, nicht hin und her fahren. Abkühlen lassen, dann von links noch einmal dieselbe Zeit nachbügeln.
Hält das Motiv in der Waschmaschine?
Bei normaler Haushaltswäsche ja, wenn es sauber aufgebügelt wurde. Das Kleidungsstück auf links drehen und den Trockner meiden, dann bleiben die Ränder liegen. Wer ganz sichergehen will, näht sie mit ein paar Stichen fest.
Kann ich den Aufnäher auch aufnähen?
Ja, und auf dünnen oder elastischen Stoffen ist das sogar besser. Mit einem schmalen Zickzack am Rand entlang, Garn in der Farbe der Umstickung. Der Kleber auf der Rückseite stört dabei nicht weiter.
Geht der Aufnäher wieder ab?
Mit Hitze lässt sich der Kleber noch einmal weich machen, dann löst sich das Motiv vorsichtig abziehen. Ganz rückstandslos wird das selten; auf empfindlichen Stoffen bleibt meist ein Schatten zurück.