Schrägband

Schrägband ist im 45-Grad-Winkel zum Fadenlauf geschnitten. Dadurch lässt es sich dehnen und um Rundungen legen, ohne Falten zu werfen – die Standardlösung für Ausschnitte, Armlöcher, Säume und Kanten aller Art.

  • Zum Einfassen
  • Für Rundungen
  • Vorgefalzt
Schrägband

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Der schräge Zuschnitt ist der ganze Trick. Ein Band im Fadenlauf bleibt starr und wirft an jeder Kurve Falten; schräg geschnitten gibt es nach und schmiegt sich an die Rundung an.

Die meisten Bänder sind vorgefalzt: Beide Längskanten sind bereits nach innen gebügelt, oft zusätzlich einmal in der Mitte. Sie legen das Band nur noch über die Stoffkante und steppen fest.

Welche Qualität passt, hängt vom Stoff ab. Baumwollschrägband ist der Klassiker für Webware, Jerseyschrägband gehört an Maschenware, und elastisches Band nimmt Dehnung auf, wo der Stoff nachgeben muss.

Für den Verbrauch messen Sie die einzufassende Kante und rechnen etwas Zugabe für Ecken und den Abschluss dazu. Zu knapp gekauftes Band lässt sich nur mit sichtbarer Naht verlängern.

Gut zu wissen

Warum ist Schrägband schräg geschnitten?

Weil ein Gewebe schräg zum Fadenlauf nachgibt. Nur so kann sich das Band an Rundungen anlegen, ohne Falten zu werfen. Ein gerade geschnittenes Band bliebe starr und würde an jeder Kurve aufstehen.

Wie viel Schrägband brauche ich?

Messen Sie die Kante und rechnen Sie etwa zehn Prozent Zugabe dazu, bei vielen Ecken auch mehr. Reste lassen sich gut für kleine Teile wie Schlaufen und Aufhänger verwenden.

Welches Schrägband nehme ich für Jersey?

Ein Jersey- oder elastisches Schrägband. Baumwollband blockiert die Dehnung, sodass ein Halsausschnitt später nicht mehr über den Kopf passt oder die Naht beim Anziehen reißt.