Mit Filmoplast lassen sich Teile besticken, die nicht in den Rahmen passen: Kragen, Manschetten, Kappen, Hosentaschen, Socken. Die Bahn misst 25 cm in der Breite; auf der Rolle liegen 5 m. 50 g/m² — das ist der Wert, an dem sich die Stabilität ablesen lässt.
Bei hoher Stichdichte legt man zwei oder drei Lagen übereinander und zieht sie hinterher einzeln ab. Die Rolle wird am besten liegend oder stehend gelagert, trocken und ohne Knicke. Geknicktes Vlies zieht sich beim Einspannen ungleichmäßig. Gelagert wird trocken, flach und ohne Knicke.
Wofür sich Sulky Filmoplast Schwarz eignet
- Maschinenstickerei auf Webware
- Knopflöcher und Satinstiche
- Randverzierungen und Kantenabschlüsse
Nähtipps
- Das Vlies mit der Papierseite nach oben einspannen und das Papier einritzen.
- Den Stoff aufkleben, glatt streichen und erst dann sticken.
- Nach dem Sticken das Vlies dicht am Motiv abreißen.
- Klebereste an der Nadel mit Alkohol abwischen, sonst zieht der Faden.
- Für dicke oder sehr dehnbare Stoffe die Variante Strong nehmen.
Diesen Stoff gibt es in der Serie Sulky Filmoplast in weiteren Farben.
Häufige Fragen
Wie viele Lagen brauche ich?
Das hängt von der Stichdichte ab. Für ein leichtes Motiv reicht eine Lage, für dichte Flächen nimmt man zwei oder drei. Mehrere dünne Lagen halten besser als eine dicke, weil sie sich einzeln abziehen lassen.
Weiß oder Schwarz?
Weiß unter helle Stoffe, Schwarz unter dunkle. An den Rändern eines Motivs blitzt das Vlies immer ein wenig durch, und ein weißer Streifen unter dunklem Stoff fällt sofort auf.
Bleibt nach dem Waschen etwas zurück?
Nein, wenn du sauber abgerissen hast. Kleine Reste unter dichten Stichen fallen beim ersten Waschen meist von selbst heraus. Rückstände, die sich nicht lösen, waren zu fest eingestickt.
Kann ich das Vlies auch beim Nähen verwenden?
Ja. Unter feinen oder rutschigen Stoffen verhindert es, dass der Transporteur den Stoff in die Stichplatte zieht. Nach der Naht wird es genauso abgerissen wie nach dem Sticken.