Für feine und leichte Stoffe ist Tear Easy die erste Wahl unter den Ausreißvliesen; bei Bedarf arbeitet man einfach mit mehreren Lagen. Eine Rolle zu 10 m, 25 cm breit — zugeschnitten wird nach Rahmengröße. Bei 33 g/m² bleibt es dünn genug, dass die Nadel leicht durchgeht.
Neben der Stickerei taugt das Vlies auch als Unterlage für Applikationen und Kantenversäuberungen. Zwischen Vlies und Stoff darf keine Luft bleiben. Wer mit Sprühkleber arbeitet, sprüht sparsam und auf das Vlies, nicht auf den Stoff. Wer regelmäßig stickt, hält von den gängigen Maßen immer eines vorrätig.
Wofür sich Sulky Tear Easy Weiß eignet
- Maschinenstickerei auf Webware
- Applikationen und Monogramme
- Knopflöcher und Satinstiche
Nähtipps
- Für feine Stoffe eine Lage, für dichtere Motive zwei oder drei.
- Die Faserstruktur erlaubt das Abreißen in jeder Richtung — das schont das Motiv.
- Jede Lage einzeln abziehen, nicht alle auf einmal.
- Das Vlies unter den Stoff legen und beides zusammen einspannen.
- Für Applikationen und Kantenversäuberungen genauso geeignet wie fürs Sticken.
Diesen Stoff gibt es in der Serie Sulky Tear Easy in weiteren Farben.
Häufige Fragen
Wie viele Lagen brauche ich?
Das hängt von der Stichdichte ab. Für ein leichtes Motiv reicht eine Lage, für dichte Flächen nimmt man zwei oder drei. Mehrere dünne Lagen halten besser als eine dicke, weil sie sich einzeln abziehen lassen.
Brauche ich Sprühkleber dazu?
Nicht zwingend. Er hilft bei kleinen Teilen, die sich nicht einspannen lassen, und bei rutschigen Stoffen. Sparsam auf das Vlies sprühen, nicht auf den Stoff, sonst bleibt die Nadel kleben.
Wie groß schneide ich das Vlies zu?
Etwas größer als den Stickrahmen, damit es rundum eingespannt werden kann. Zu knapp zugeschnittenes Vlies rutscht während des Stickens aus der Klemmung und hält dann gar nichts mehr.
Muss ich die Nadel wechseln?
Nicht wegen des Vlieses, aber generell regelmäßig. Eine stumpfe Nadel stanzt statt zu stechen, und das merkt man bei dichten Motiven zuerst am Fadenriss und an ausgefransten Löchern.