Für Raffungen und dehnbare Nähte: Der Faden arbeitet mit, wenn der Stoff sich bewegt. Angegeben ist Ø 0,5 mm × 20 m. Abgegeben wird 20 m. Hergestellt aus 50 % Elasthan, 50 % Polyamid.
Nach dem Nähen darf die Naht ruhen, bevor sie belastet wird — dann legt sich das Material gleichmäßig. Elastische Fäden und Bänder geben dort nach, wo eine feste Naht reißen würde — an Bündchen, Taillen und Ärmelsäumen. Vor dem ersten Meter lohnt eine Probenaht am Reststück: Stichlänge und Spannung entscheiden hier mehr als beim festen Faden.
Wofür sich Prym Elastic-Nähfaden 0,5 mm weiß 20 m 970026 eignet
- Raffungen und Smok-Arbeiten
- Reparaturen an Kleidung
- Unsichtbare Nähte
Häufige Fragen
Wie spule ich elastisches Material auf?
Von Hand und ohne Zug. Wer mit der Maschine spult, dehnt das Material unweigerlich, und die fertige Naht zieht sich später zusammen, sobald der Zug nachlässt.
Wie wasche ich fertige Stücke?
Nach Angabe des Oberstoffs, aber besser nicht zu heiß. Hitze ist das, was elastischem Material am meisten zusetzt, im Wasser wie im Trockner. Im Trockner altert elastisches Material schneller als bei jeder Handwäsche.
Wie lange hält das Material?
Trocken und dunkel gelagert viele Jahre. Was jahrelang am Fenster lag, wird spröde und reißt beim Dehnen — das merkt man erst, wenn die Naht schon sitzt.
Geht das mit jeder Nähmaschine?
Mit den meisten. Entscheidend ist, dass die Spannung sich verstellen lässt und die Maschine gleichmäßig transportiert; eine Probenaht zeigt beides in zwei Minuten. Bei alten Maschinen lohnt der Blick ins Handbuch, was die Spulenkapsel hergibt.