Der Ton Gelb bringt Wärme ins Projekt. Auf Grau, Denim und Naturtönen wirkt er als Kontrast besonders deutlich. 200 m in der Stärke 40: ein Polyamidkern, umwickelt mit Metallfolie. Farbcode 303. Die Spule lässt man am besten waagerecht abrollen statt senkrecht abziehen.
Wer das Garn zum ersten Mal verarbeitet, plant ein Probestück ein: Es verhält sich anders als Polyester. Madeira baut das Garn aus zwei Teilen — ein tragender Kern und die Folie darum. Das macht es empfindlicher als Polyester und optisch unverwechselbar.
Wofür sich Madeira Metallic Sparkling Gelb eignet
- Konturen um matte Stickmotive
- Zierstiche auf der Nähmaschine
- Sterne, Schneeflocken und Ornamente
Nähtipps
- Eine Metallicnadel mit größerem Öhr verwenden — sie schont die Umwicklung.
- Deutlich langsamer sticken als mit Polyestergarn, sonst reißt der Faden.
- Oberfadenspannung spürbar lockern.
- Die Spule waagerecht abrollen lassen, nicht senkrecht von oben abziehen.
- Nicht bügeln über der Stickerei — Metallfolie verträgt keine direkte Hitze.
Diesen Stoff gibt es in der Serie Madeira Metallic Sparkling in weiteren Farben.
Häufige Fragen
Warum reißt Metallic-Garn so leicht?
Weil die Metallfolie um den Kern empfindlicher ist als ein glatter Polyesterfaden. Langsamer sticken, die Oberfadenspannung lockern und eine Metallicnadel mit großem Öhr einsetzen — damit ist das Problem meist gelöst.
Wie schnell darf ich sticken?
Deutlich langsamer als mit Polyestergarn. Die Reibung im Nadelöhr erwärmt den Faden, und die Metallfolie verträgt das schlechter als ein glatter Kern. Etwa die halbe gewohnte Geschwindigkeit ist ein guter Ausgangspunkt.
Wie stelle ich die Spannung ein?
Spürbar lockerer als beim normalen Sticken. Metallic-Garn dehnt sich kaum und reagiert empfindlich auf Zug. Ist die Spannung zu straff, reißt der Faden, statt sich in den Stich zu legen.
Welches Untergarn passt?
Ein dünnes Untergarn wie bei jedem Maschinenstickgarn. Metallic-Garn gehört nur nach oben; als Unterfaden würde es die Stichbildung stören und sich im Greifer aufreiben.