Weiß liegt im hellen Bereich und wirkt auf jedem Stoff als Kontrast, sobald der Untergrund auch nur etwas Farbe hat. Mit 2500 m reicht eine Spule über mehrere Projekte. Der Farbcode lautet 2000. Für eine durchgehend einfarbige Naht brauchst du mehrere Spulen desselben Tons.
Zum Versäubern von Schnittkanten an Jersey und Webware gleichermaßen geeignet. Trojalock unterscheidet sich vom Nähgarn vor allem in der Drehung — weicher, dafür weniger steif an der Kante. Die Nadeln gehören regelmäßig gewechselt; stumpfe Spitzen zerren am weichen Faden.
Wofür sich Trojalock Overlockgarn Weiß eignet
- Rollsäume an leichten Stoffen
- Greiferfäden in neutralem Ton
- sichtbare Kanten in der Stofffarbe
Nähtipps
- Für den Vierfadenstich vier Spulen, für den Dreifadenstich drei.
- Nadelfäden in der Stoffarbe, Greiferfäden ruhig neutral — das spart beim Farbwechsel Zeit.
- Die Fadenspannung etwas geringer wählen als beim Nähgarn, das Garn ist weicher.
- Erst einen Probestreifen auf demselben Stoff nähen und dann nachstellen.
- Spulen stehend und vor Licht geschützt lagern; ein Netz verhindert das Abwickeln.
Diesen Stoff gibt es in der Serie Trojalock Overlockgarn in weiteren Farben.
Häufige Fragen
Müssen alle Fäden dieselbe Farbe haben?
Nein. Die Nadelfäden bestimmen, was man an der Naht sieht; in den Greifern darf ein neutraler Ton laufen. Das spart beim Farbwechsel Zeit und sieht am fertigen Stück kaum anders aus.
Welche Farbe nehme ich, wenn ich den Stoffton nicht treffe?
Bei Unsicherheit nimmst du die etwas dunklere Variante. An einer versäuberten Kante fällt ein zu heller Faden sofort auf, ein dunklerer verschwindet dagegen im Stoff und bleibt unauffällig.
Eignet sich das Garn für Rollsäume?
Ja, gerade dafür. Beim Rollsaum liegt der Greiferfaden sichtbar auf der Kante, deshalb entscheidet hier die Farbe über das Aussehen und nicht nur über die Funktion.
Wie weit reicht eine Spule?
Die großen Spulen sind darauf ausgelegt, mehrere Projekte zu überstehen. Wie schnell sie leer werden, hängt davon ab, wie viele Kanten du versäuberst und mit wie vielen Fäden du arbeitest.